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Raus aus der Komforzone
87 Min
Ab 12 Jahren
Deutschland
2019
original mit UT
Ton
UT: Deutsch
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Verlauf

Hi, A.I. - LIEBESGESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT

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Filmbeschreibung

Der Film behandelt das Zusammenleben von Menschen mit humanoiden Robotern und stellt Fragen nach der Zukunft des Menschen in einer Welt, in der Roboter und künstliche Intelligenz einmal überall präsent sind. 

Humanoide Roboter sind die neuen Lebewesen auf unserem Planeten. Sie sind an der Rezeption tätig, in Shopping Malls oder als Köche. Und sie führen bereits Beziehungen mit Menschen. „Bei einer K.I. musst du deine Sätze knapp und pointiert halten“, gibt der Roboterentwickler Matt seinem Kunden Chuck mit auf den Weg, als dieser seine neue Roboter-Partnerin Harmony in der Fabrik abholt und die beiden zu einem Road Trip durch die USA aufbrechen. Der Sex-Roboter Harmony, so stellt sich auf den zweiten Blick heraus, mag Bücher und kann aus dem Stegreif Ray Kurzweil zitieren.Am anderen Ende der Welt, in Tokio, bekommt Oma Sakurai von ihrem Sohn den niedlichen Roboter Pepper geschenkt. „Damit ich nicht verkalke“, sagt die alte Dame selbstironisch. Doch Pepper entpuppt sich als Lausbube, den Omas Gesprächsthemen wenig interessieren. Lieber flirtet er mit der Schwiegertochter.Während Harmony und Chuck nach der Liebe suchen, und Pepper und Oma die Zeit totschlagen, stellt sich zunehmend die Frage: Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Und: wer sind eigentlich die Hauptfiguren dieser schönen, neuen Welt?

 

Ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm am 40. Filmfestival Max-Ophüls-Preis, Vorauswahl (Shortlist) zum Deutschen Filmpreis 2019 in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“, Vorführung im Rahmen der Lola at Berlinale Reihe, sowie ausgezeichnet mit dem "Prädikat besonders wertvoll" von der Deutschen Filmbewertung und Medienbewertung FBW, die dazu unter anderem schreibt: „…Isa Willingers Arbeit nähert sich mit großer Offenheit und erfrischender Neugier dem hochaktuellen Thema aus einer klaren Perspektive heraus: Wie werden sich die Beziehungen der Menschen zu den Maschinen entwickeln, welche Rolle werden Roboter künftig in unserem Leben einnehmen? Eine besondere Qualität des Films liegt bei diesem Fokus aber darin, nicht einseitig einen technischen Entwicklungsstand zu beleuchten, sondern eben auch die aktuelle Gesellschaft zu spiegeln, die diese Entwicklung überhaupt erst zulässt. In diesem Sinne stellt HI, AI sehr wohl auch die traurig anmutende Bestandsaufnahme einer Gesellschaft dar, die als Antwort auf die umgreifende Isolation und Einsamkeit schon lange nicht mehr auf eine Stärkung der menschlichen Gemeinschaft, sondern auf die Entwicklung maschineller Lösungen setzt.
Besonders im Sinne dieser Fragestellung nach therapeutischen und sozialen Potenzialen Künstlicher Intelligenz erscheint die Wahl der Protagonisten als vorzüglich – gerade auch, weil der Film es nicht darauf anlegt, durch sie eine vorgefertigte Haltung zu belegen. Chuck etwa, der als Kind schwerer sexueller und psychischer Gewalt ausgesetzt war und den wir nun dabei begleiten, wie er ausgerechnet in einer als Sex-Toy programmierten Einheit eine rein freundschaftliche Ebene sucht, sich gar ausdrücklich von ihren algorithmisch vorgegeben sexuellen Avancen abgrenzt – all das öffnet eine Menge spannender und teils hoch emotionaler Ebenen sowohl hinein in eine mögliche Zukunft als auch in unsere Gegenwart.
Mit seinen zahlreichen Protagonisten, weltumspannenden Locations, unterschiedlichen thematischen Ansätzen sowie der sehr klug eingesetzten Podcast-Ausschnitte aus Experteninterviews bietet der Film ein komplexes Gefüge aus vielfältigen Informationen und Reizen. Wie dieses Gefüge in der Montage des Films durch Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer organisiert wurde, erscheint der Jury meisterhaft, weil die gefundene Erzählstruktur die Zuschauer behutsam emotional führt und ihnen beste Orientierung bietet bezüglich Locations und inhaltlicher Fragestellungen. Auch das Erzähltempo lässt an den richtigen Momenten nötigen Raum, um zu reflektieren und zu verarbeiten. Diese Montage im Zusammenspiel mit einem herausragenden und teils dramaturgisch eingesetzten Sound und einer aufwändigen, ja: spektakulären Bildsprache machen Isa Willingers Langfilmdebüt zu einem denkwürdigen und absolut empfehlenswerten Kinoerlebnis."

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