


Ein Neuköllner Clan-Chef entdeckt plötzlich sein ökologisches Gewissen. Eine Genderpuppen-Erfinderin testet mit falscher Pistole und neuer Freundin ihre Grenzen im Grunewald. Ein Balkon-Imker kämpft mit einem hyperaktiven Bienenvolk, während ein Fischer versucht, invasive Sumpfkrabben als nachhaltige Delikatesse zu vermarkten. Oliver Rihs verknüpft diese lose verbundenen Episoden zu einer bissigen, anarchischen Großstadtgroteske. In einem flirrend heißen Berliner Sommer begegnen wir Menschen am Rand der Gesellschaft, die zwischen Idealismus, Scheitern, Selbsttäuschung und Hoffnung ihren Platz suchen.
#Schwarze Schafe erzählt von Außenseitern, die mit existenziellen Nöten und den großen Themen unserer Zeit ringen: Klimawandel, Identität, Moral, Zugehörigkeit und der Wunsch nach Sinn. Der Film schwankt dabei bewusst zwischen zum Teil saukomischer Satire, Provokation, Tabuverletzung, maßloser Überzeichnung und poetischer Beobachtung – so widersprüchlich, roh, lebendig, schräg und vor allem kontrovers - wie die Hauptstadt selbst.

