


In WOLLY begleitet Regisseurin Rebekka Nystabakk ihre Schwester Rakel, die als vierte Generation den kleinen Familienhof im Norden Norwegens übernimmt. Gemeinsam mit ihrer Frau Ida wagt sie den Schritt in ein Leben, das geprägt ist von harter Arbeit, Unsicherheit und tiefer Verbundenheit mit Tieren und Landschaft. Rakel übernimmt den Hof von ihrem Vater Terje, der vierzig Jahre lang Schafe gehalten hat und weiß, was es bedeutet, mit den Launen der Natur zu leben: verspätete Frühlinge, Raubtiere, schlechte Ernten und tägliche Herausforderungen. Viele würden diese Form der Landwirtschaft als überholt betrachten – doch für Rakel ist sie gelebte Zukunft. Ein Wissen darum, wie Nahrung entsteht, im Einklang mit den vorhandenen Ressourcen. Mit ruhigem Blick und großer Nähe erzählt WOLLY von Verantwortung, Übergabe und dem Mut, einen eigenen Weg zu gehen. Der Film ist ein poetisches Porträt über Nachhaltigkeit, Generationenwissen und die Frage, wie wir leben wollen – verbunden mit Tieren, Erde und Zeit.

