


Gedreht auf drei Kontinenten begleitet der Film das Projekt Sahel Sounds des Musikers, Bloggers und Labelbetreibers Christopher Kirkley. Als Plattform für Kunst und Musik aus der Sahelzone dokumentiert Sahel Sounds musikalische Ausdrucksformen, die jenseits klassischer ethnografischer und kommerzieller Strukturen entstehen. Die Reise führt von Portland (USA) in den Niger, wo Kirkley auf langjährige Weggefährten und neue Künstler trifft – darunter der Keyboard-Virtuose Hama, die Gitarristin Fatou Seïdi Ghali von Les Filles de Illighadad oder die Band Etran de L’Aïr aus Agadez. Auf dem Weg von der Hauptstadt Niamey nach Agadez, dem Tor zur Sahara, entstehen eindrucksvolle musikalische Begegnungen und Open-Air-Performances. Der Film begleitet zudem Mdou Moctar auf seiner ersten Europa-Tour und erzählt von Menschen, die mithilfe einfacher Technologien – etwa Handyaufnahmen – Musik verbreiten und neue Wege kultureller Selbstbestimmung beschreiten. Kein klassisches Künstlerporträt und keine konventionelle Musikdokumentation, sondern ein Film über Austausch, Globalisierung, Machtverhältnisse und die Frage, wie Musik heute über Grenzen hinweg entsteht und wirkt.

