


Benni ist ein echter Lausebengel – lebhaft, kreativ und ständig in neue Missgeschicke verwickelt. Doch hinter all den Streichen verbirgt sich ein tiefes Vermissen: Sein Vater arbeitet in Spanien, um die Familie über Wasser zu halten, und in diesem Jahr wird er nicht zu Weihnachten nach Hause kommen. Für Benni bricht eine Welt zusammen.
Dann kommt ihm eine geniale, aber komplett verrückte Idee: Wenn Sinterklaas jedes Jahr die frechsten Kinder im Sack mit nach Spanien nimmt, dann muss er nur der schlimmste Junge der Stadt werden – und landet so direkt bei seinem Vater. Während Benni versucht, alle zu übertrumpfen, geraten Freundschaften, Familienbande und die Nerven seiner Umgebung gehörig durcheinander. Doch Sinterklaas erkennt, dass hinter Bennies „Frechheit“ ein viel größeres Bedürfnis steckt: der Wunsch nach Nähe und Zusammenhalt.
„Benni, der Lausebengel“ ist eine warmherzige, humorvolle Familiengeschichte über Mut, Herzlichkeit und die Frage, was es wirklich bedeutet, „frech“ zu sein. Ein liebevoll ausgestattetes Abenteuer für Groß und Klein – frech, turbulent und voller Herz.
Ausgezeichnet mit dem Prädikat "wertvoll" von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW), die dazu in ihrer Jury-Begründung unter anderem schreibt: "Ein Weihnachtsfilm aus den Niederlanden. Allerdings nicht nur für den Dezember geeignet, denn dieser Familienfilm bietet einiges mehr. So ist er thematisch breit gefächert. Es geht um Eltern-Kind-Beziehungen in unterschiedlichen Milieus, um die Rivalität und Liebe zwischen Geschwistern, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und manches mehr. Dies erscheint manchmal ein wenig viel für 88 Minuten und jüngere Rezipienten. Auch ist der hier gezeigte Weihnachtsbrauch uns Zuschauern eher unbekannt: Nikolaus bringt mit dem Schiff und seinen Gehilfen Weihnachtsgeschenke und nimmt freche, ungezogene Kinder im Sack mit nach Spanien. Diese realistisch-phantastische Story wirkt aber nicht grausam, da der Film immer wieder eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre verbreitet. Es wird getanzt, gesungen, gebacken, geneckt. Kein Missgeschick ist oder wird wirklich bedrohlich. Auch die Ausstattung ist vergangenheits-zeitlos. Und selbst Unangenehmes birgt noch Schönes oder Komisches in sich.
Um Benni, den sympathischen Unglücksraben, bewegt sich ein umfangreiches Figurenensemble, mehr typisiert als individuell. Auf alle Fälle wirkt dieser Junge, er wird behutsam geführt und die Kamera fängt ihn ebenso ein."

