


Ferdi ist hässlich. Und er will unbedingt ne Freundin. Das geht aber nicht, weil: hässlich. Doch eines Tages trifft er Jona und Jona ist blind. Zum ersten Mal in seinem Leben gibt es Grund zur Hoffnung. Doch was Ferdi nicht weiß, ist dass Jona nur so tut. Sie ist nämlich von zuhause abgehauen, um ihr Abitur hinzuschmeißen und brauchte dringend eine Wohnung. Nun wohnt sie bei ihrer Cousine Cecile im Blindenwohnheim und spielt blind. Und wenn Ferdi das raus findet, bringt er sich vermutlich um. Wie lange kann Jona diese Täuschung aufrechterhalten? Wie kann die Liebe, die ja ohnehin blind macht, so überhaupt funktionieren?
Regisseur Tom Lass schaut genau hin, drehte mit blinden Darstellern und alten Berliner Bekannten, übernahm die Hauptrolle - und würdigt eine Wahrnehmung der Welt jenseits unserer Sichtweisen.
Ausgezeichnet mit dem Preis des internationalen Kritikerverbands FIPRESCI Tom Lass - beim Filmfest München 2017. Clara Schramm, Naomi Achternbusch und Tom Lass wurden beim Oldenburg Film Festival 2017 für die Aussergewöhnliche Leistung des Ensembles ausgezeichnet. Zudem wurden Clara Schramm und Naomi Achternbusch 2018 als Beste Schauspielerin(nen) beim Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

