


Der Film huldigt dem taoistischen Philosophen und Poeten Zhuangzi – und lässt ihn zugleich durch die Bildsprache selbst sprechen. Nicht nur das Sichtbare wird eingefangen, sondern auch das, was im Wind entgegenrauscht, sich im Wasser spiegelt, im Nebel verbirgt oder im Spiel von Licht und Schatten alter Gassen und Tempel offenbart.
Ästhetische Aufnahmen poetischer chinesischer Naturlandschaften sowie Bilder des alten Dorfes Hongcun und des heiligen buddhistischen Berges Jiuhuashan versetzen in die Atmosphäre des alten China. In Nebel gehüllte Tempel und Wälder, alte Pagoden, Bäche und Holzhäuser erzählen Geschichten – auch ohne Worte.
Die gesprochenen Texte von Zhuangzi öffnen geistige Weite und führen ins Freie und Unendliche. Mit feinem Humor und stiller Heiterkeit leuchtet aus seinen Parabeln das Lächeln des Weisen hervor. In dichterischer Meisterschaft argumentiert er in Bildern und Gleichnissen.
Ratio und Intuition treten in einen Tanz des Einklangs. Denken zeigt sich hier als Dichten – als Bewegung, die nicht nur den Verstand, sondern das Herz berührt.

