
Mehr als ein Festival – ein Erlebnis.
Erinnerungen, die bleiben.

Marie ist 80 Jahre alt, schwer krank – und entschlossen, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu beenden. Heimlich plant sie eine Reise in die Schweiz, wo sie Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. Doch ihrer Familie fehlt der Mut zur Wahrheit. Stattdessen erfindet sie eine Geschichte über eine angebliche Erbschaft.
Gemeinsam mit ihrem Sohn Bruno, ihrer Enkelin Anna und dem gutherzigen Pfleger Rudy macht sie sich in einem alten Wohnmobil auf den Weg. Was als Zweckreise beginnt, entwickelt sich zu einer bewegenden Fahrt durch Erinnerungen, Konflikte und neue Nähe.
Während die Familie unterwegs ist, entstehen Momente, die lange gefehlt haben: gemeinsames Lachen, ehrliche Gespräche und kleine Augenblicke voller Lebendigkeit. Marie beginnt, das Leben noch einmal bewusst zu spüren – im Meer, am Lagerfeuer, in der Musik.
Doch je näher sie ihrem Ziel kommen, desto unausweichlicher wird die Wahrheit. Und die Frage steht im Raum: Was bedeutet es wirklich, loszulassen – und was heißt es, ein Leben in Würde zu beenden?
Eine feinfühlige Tragikomödie über Selbstbestimmung, Familie und die Kraft, sich am Ende noch einmal wirklich zu begegnen.

