


Ein in fünfter Generation familiengeführter Hof im Norden Schleswig-Holsteins geht neue Wege: Unabhängige Bauern mit unabhängigen Ideen!
Mit jedem Generationswechsel halbiert sich die Zahl der familiengeführten Bauernhöfe in Deutschland. Viele werden von großen industrialisierten Betrieben geschluckt, die inzwischen fast zwei Drittel der Anbaufläche bewirtschaften. Es droht der Verlust einer jahrhundertealten Tradition.
Der Hof der Familie Sierck ist einer dieser kleinen Betriebe. Vater Jörn ist Bauer und Milchviehhalter in der fünften Generation auf dem Hof in der nördlichen Geest. Seine Frau Gunda kümmert sich um die hofeigene Meierei und den erfolgreich wachsenden Direktvertrieb.
Sie setzen sich bewusst damit auseinander, wie der Hof in Zukunft aufgestellt sein muss, dass er auch in sechster Generation die Familien ernähren kann, die ihn bewirtschaften.
„Born for Korn“ zeigt ein positives Beispiel bäuerlicher Landwirtschaft, eine Antithese zur industriellen Landwirtschaft.
Im Film geht es um Wandel in der Landwirtschaft und es ist der Gedanke einer solidarischen Landwirtschaft neben dem Augenmerk auf das Tierwohl, die hinter dem Wirtschaften der Familie Sierck steht: Die Verankerung in der Region mit unmittelbarem Kontakt zum Kunden. Es ist, wie der Teil eines Manifests, das eine Aussage darüber macht, wie wir in Zukunft miteinander leben wollen. Nachdenkens- und vor allem nachmachenswert!

