

Chiara Lubich – Die Liebe besiegt alles“ erzählt die beeindruckende Lebensgeschichte von Chiara Lubich (* 22. Januar 1920; † 14. März 2008) , die 1943 im zerstörten Trient einen zündenden Impuls hörte: L’amore vince tutto – die Liebe siegt über alles. Dieser biografische Film schildert authentisch und auf beeindruckende Weise das Leben dieser außergewöhnlichen Frau und ihren unermüdlichen Einsatz für die Brüderlichkeit und den Frieden zwischen den Menschen. Inmitten des Krieges, begleitet von Bomben- und Trümmerkulisse, bleibt die 23-jährige Grundschullehrerin Chiara vor einer unversehrten Madonnenstatue stehen und fühlt sich zur Verwirklichung universeller Brüderlichkeit berufen. Angetrieben von ihrem Glauben beginnt sie, das Evangelium trotz äußerer Widerstände für alle zugänglich zu machen – jenseits kirchlicher Strukturen. Dieses tiefe Vertrauen in die Kraft der Liebe formt den Grundstein für die Fokolar-Bewegung, die noch heute in rund 180 Ländern aktiv ist.
Regisseur Giacomo Campiotti zeichnet Chiara Lubich als eine entschlossene, inspirierende Persönlichkeit, deren Idealismus in Humanität mündet. Cristiana Capotondi verleiht ihrer Rolle glaubwürdige Tiefe und Kraft, ohne sie zum Heiligen zu stilisieren.
Der Film fokussiert sich auf die prägenden Jahre zwischen 1943 und 1946 und zeigt eindrücklich, wie aus einer spontanen Antwort auf Zerstörung ein weltweiter Impuls wurde – getragen von Ecumenism, Dialog und der Überzeugung, dass Liebe Mauern bricht .
„Chiara Lubich – Die Liebe besiegt alles“ ist ein bewegender Blick auf persönliche Berufung, gelebten Glauben und gesellschaftliche Veränderung – ein Film, der gerade in Zeiten globaler Spannungen und menschlicher Entfremdung wichtige Impulse setzt.

