


Sommer 1988. Der 22-jährige Bankangestellte zieht einen kühnen Coup durch – ohne Gewalt, nur mit Köpfchen. Eine Sicherheitslücke, etwas Mut, und plötzlich ist er Millionär. Statt Handschellen: Flugticket. Statt Strafzettel: Luxushotel in Australien. Doch die Euphorie währt nicht lange. Als er seiner Lebensgefährtin den Plan beichtet, will sie ihm nicht folgen. Die Leere zwischen Pool, Champagner und tropischem Himmel wird spürbar. Was bringt Reichtum ohne Verbindung? Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach seinem kleinen Sohn. Doch die Rückkehr bedeutet, alles aufzugeben: Geld, Anonymität, Freiheit. Seine Partnerin stellt ihn vor die Wahl: Luxus oder Liebe?
COUP ist mehr als eine raffinierte Heist-Geschichte – es ist ein existenzielles Drama über die Illusion von Freiheit, die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und die Frage, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll von der Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), die in ihrer Jurybegründung unter anderem schreibt: "Der Film COUP erzählt mit einer sympathischen Unfertigkeit und einer selbstverständlich wirkenden Lässigkeit. Außergewöhnlich ist auch, wie virtuos sich der Film der herkömmlichen Figurenzeichnung entzieht, nach der eine Hauptfigur stets einen Wandel (zum Besseren meist) vollziehen muss. Der sympathische Kleingauner hingegen bleibt stets derselbe und bedauert am Ende allenfalls, nicht schlauer und umsichtiger zu Werke gegangen zu sein. Das ist zwar moralisch nicht ganz einwandfrei, entspricht damit aber der wahren Geschichte. Eine überaus gelungene Slacker-/Gaunerkomödie aus Deutschland mit viel Lokalkolorit und Schlitzohrigkeit – lange her, dass man so etwas gesehen hat."

