


Der deutsche Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1984 ist das Regiedebüt und zugleich der Abschlussfilm an der HFF München des späteren Hollywood-Blockbuster-Regisseurs Roland Emmerich. Mit einem Budget von ca. 1.000.000 DM (ca. € 500.000), das er für die Produktion auftreiben konnte, sprengte er völlig den normalen Rahmen, betrug doch das übliche Budget für Abschlussfilme damals ca. 20.000 DM. Der Film war zudem sehr erfolgreich: Er wurde in über 20 Länder verkauft und nahm am Wettbewerb der Berlinale 1984 teil, wo er Weltpremiere feierte. 2021 wurde der Film in FullHD und Dolby 5.1 remastered und neu veröffentlicht.
Die Astronauten Billy und Max arbeiten auf einer Raumstation, von der aus sich das Wetter auf der Erde mittels Strahlen beeinflussen läßt. Als sich herausstellt, daß die Technologie während einer Krise im Nahen Osten dazu benutzt werden soll, US-Truppen auf dem Radarschirm unsichtbar zu machen, manipuliert Max das Computerprogramm, um eine dabei drohende Flutkatastrophe zu verhindern.
1997 wird auf der euro-amerikanischen Raumstation Florida Arklab, 189 Kilometer über der Erde, daran geforscht, wie man das Wetter manipulieren kann. Die beiden Astronauten Max Marek und Billy Hayes sind die Besatzung der Station und sollen mit Hilfe einer neu entwickelten Technologie mittels Strahlung auf das Wettergeschehen auf der Erde Einfluss nehmen, vordergründig und wie sie meinen, um dort wetterbedingte Katastrophen zu verhindern. Als es zu einer Revolution in Saudi-Arabien kommt, soll die Technik jedoch plötzlich für die militärischen Zwecke der USA missbraucht werden. Das amerikanische Militär übernimmt deshalb die Kontrolle über die zivile Station. Hayes und Marek entdecken dies und versuchen, das System zu sabotieren, da die Bestrahlung der betroffenen Regionen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu schweren Naturkatastrophen führen wird. Dabei wird das Reaktorsystem der Station beschädigt.
Daraufhin schickt die Bodenstation die beiden Astronauten Eva Thompson, die Max‘ Lebensgefährtin ist, und Gregor Vandenberg zur Florida Arklab, um das Kommando der Station zu übernehmen. Gregor hat den geheimen Befehl, eine weitere Bestrahlung durchzuführen, notfalls auch unter Einsatz von Gewalt gegen die restliche Crew und unbeachtet der Tatsache, dass diese Bestrahlung katastrophale Konsequenzen haben würde. Ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit beginnt…
„Ein – gemessen an seinem bescheidenen Budget – technisch erstaunlicher Science-Fiction-Film, der seine Vorbilder nicht verleugnen kann [….]“ ~ Lexikon des internationalen Films
Roland Emmerichs Abschlussfilm an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen, der bereits die Vorliebe des späteren Regisseurs von aufwändigen Blockbustern wie “Independence Day” und “The Day after Tomorrow” für Science Fiction zum Tragen kommen lässt, […] bietet […] bei vergleichsweise bescheidenem Budget schon beträchtliche Schauwerte. Zu den hier deutlich erkennbaren Vorbildern Emmerichs zählt Stanley Kubricks “2001”. ~ Video.de

