


In weiten Teilen Afrikas hat eine ökologische und humanitäre Katastrophe das Leben der Menschen zerstört. Hunger, Armut und Perspektivlosigkeit treiben Tausende dazu, ihre Heimat zu verlassen. Eine Gruppe von Migranten beginnt einen langen Marsch durch Nordafrika – mit einem Ziel: Europa.
Auf ihrem Weg schließen sich immer mehr Menschen an, bis aus einer kleinen Gruppe eine gewaltige Völkerwanderung wird. Ihr Marsch führt schließlich bis an die Straße von Gibraltar. Ihre Botschaft ist ebenso einfach wie provokant:
„Wir sind arm, weil ihr reich seid.“
Während europäische Politiker zunächst glauben, die Situation kontrollieren zu können, erkennen sie zu spät, welche politische und gesellschaftliche Sprengkraft diese Bewegung entfaltet.
DER MARSCH wurde 1990 produziert und galt damals als düstere Zukunftsvision. Jahrzehnte später wirkt der Film erstaunlich prophetisch. Mit eindringlicher Klarheit stellt er Fragen nach globaler Verantwortung, Ungleichheit und den Folgen politischer Entscheidungen.
Geschrieben vom Drehbuchautor von Gladiator, Unbroken und Everest, ist DER MARSCH ein visionäres und zugleich zutiefst aktuelles Drama über Migration, Macht und die Grenzen politischer Kontrolle.

