


Die Reihe Expeditionen ins Tierreich portraitierte in 4 Dokus die großen deutschen Inseln. Unterschiedliche Filmemacher führen durch vier der interessantesten und zugleich gegensätzlichsten Inseln Deutschlands. Die Nordseeküste ist mit Helgoland und Sylt vertreten, die beiden Ostseeinseln Rügen und Usedom komplettieren das Bild.: Helgoland - Deutschlands einzige Hochseeinsel mitten in der Nordsee ist stetigen Veränderungen unterworfen und bildet den Lebensraum von Kegelrobben, Basstölpeln, Haien und Hummern. Sylt - Die nordfriesische Insel ist geformt von Wind und Meer: Die Westküste ist eine salzige, oft sturmgepeitschte Sandwüste, das Watt ein Wechselbad im Sechsstundentakt. Seehunde, Austernfischer, Kampfläufer, Kiebitze und Rotschenkel sind hier zu Hause. Rügen - Die größte Insel Deutschlands bietet den Nationalpark Jasmund, den Nonnensee, Feuersteinfelder und Kreidefelsen. Das Ostseeparadies ist nicht nur ein Touristenmagnet, es ist ein einzigartiges Naturparadies für Kranische, Damhirsche, Dachse, Marderhunde und Seeadler. Usedom - Im äußersten Nordosten der Republik ist die zweitgrößte Insel Deutschlands gelegen. Seen, Moore und Bruchwälder im Grenzland zu Polen bieten Uhus, Wisenten, Biber, Fischottern und Kormoranen eine Heimat und zeigen die herbe Schönheit dieser Insel.
HINWEIS: Wie an den Trailern zu erkennen ist, ist die Serie teilweise in SD Qualität gedreht worden und die Folge SYLT ist auch im alten 4:3 Format. Dies ist ihrer Produktionszeit geschuldet. Ausschließlich HD-Aufnahmen wären natürlich noch schöner, dennoch bieten die informativen Dokus tolle Landschafts- und Naturaufnahmen und insbesondere Sylt besticht mit tollen Aufnahmen untermalt von wunderschönen Musik. Um Enttäuschungen vorzubeugen sei dies der Vollständigkeit halber hier erwähnt.
Sylt - eine Insel geformt von Wind und Meer. Was Feriengäste meist nicht ahnen: Die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen sind oft hart auf den Nordfriesischen Inseln. Die Westküste, eine salzige, oft sturmgepeitschte Sandwüste, die Heidelandschaften im Inneren der Insel karg und nährstoffarm, das Watt ein Wechselbad im Sechsstundentakt. Viele Vögel sind daher auch nur Saisongäste auf Sylt. Seehunde und Kegelrobben kann man jedoch immer vor den Küsten beobachten. Im Frühling brüten in der Dünenlandschaft Listland, aber auch an der Ostküste, in dichten Kolonien die anmutigen Küstenseeschwalben. Im Binnenland führen Kiebitze bei der Balz ihre akrobatischen Flugkünste vor. Die klimatisch mildere Ostküste ist Brutgebiet für Säbelschnäbler, Rotschenkel, Austernfischer und Lachmöwen. Seit einigen Jahren haben sich wieder Kampfläufer eingefunden. Vielleicht, weil weite Teile der Insel zu Naturschutzgebieten wurden. Die Männchen dieser Wattvogelart führen auf Sylt jedenfalls wieder ihre spektakuläre Balz vor. Im Frühjahr und Herbst versammeln sich im Watt abertausende von Wattvögeln, wie Knutts oder Uferschnepfen. Denn das Watt ist ein riesiger Nahrungsspeicher, in dem die Vögel Energie tanken, bevor sie ihre Züge in ihre Winterquartiere oder die Brutgebiete antreten.

