


Die junge Hündin Shakti kommt aus einem ungarischen Tierheim ins Emmental. Eingeschüchtert und von traumatischen Erfahrungen geprägt, muss sie sich in ihrer neuen Umgebung erst zurechtfinden. Mit ihr kommen Ängste und Aggressionen, die sich nur langsam lösen. Wie kann sie Vertrauen zu den Menschen fassen, die ihr nun begegnen?
Renata Kellers Kurzfilm EIN HUNDELEBEN IM EMMENTAL begleitet Shakti auf diesem Weg. Während sie ihr neues Zuhause kennenlernt, wächst eine Beziehung zwischen Mensch und Tier. Im Mittelpunkt steht die Frage, was es bedeutet, einem anderen Wesen mit Respekt zu begegnen: seine Ängste ernst zu nehmen, ihm Zeit zu lassen und offen dafür zu sein, es besser zu verstehen. Aus dieser Haltung können Nähe und gegenseitiges Vertrauen entstehen – und ein Miteinander, das beiden Seiten mehr Freiheit und Lebensfreude ermöglicht.
Die sanften Hügel, Wälder und Höfe des Emmentals bilden die Kulisse dieser Annäherung. Shaktis Geschichte verbindet den Neuanfang einer Hündin mit einem Blick auf die Beziehungen, die wir zu Tieren eingehen. Sie erzählt vom Ankommen, vom behutsamen Kennenlernen und davon, wie viel sich verändern kann, wenn ein Lebewesen sich angenommen fühlt.

