


Manchmal ist der schönste Weihnachtswunsch kein Geschenk, sondern ein Wiedersehen. Für den jungen Wesley gibt es in diesem Jahr nur einen Wunsch: Er möchte seinen Bruder Cody kennenlernen. Die beiden Jungen wurden von unterschiedlichen Familien adoptiert und sind bislang getrennt voneinander aufgewachsen. Wesleys Adoptivmutter Maddy möchte ihrem Sohn diesen Herzenswunsch erfüllen und versucht, Kontakt zu Codys Familie aufzunehmen.
Doch dort stößt sie zunächst auf Widerstand. Codys Adoptivvater Paul ist Witwer und zieht seinen Sohn allein groß. Er hat mit Cody noch nicht über dessen Adoption und seinen Bruder gesprochen. Die Vorstellung, ausgerechnet in der Weihnachtszeit ein so wichtiges Gespräch zu führen, überfordert ihn. Deshalb lehnt Paul ein Treffen der beiden Jungen zunächst ab.
Dann nimmt das Schicksal die Sache selbst in die Hand: Während der Skiferien begegnen sich Maddy und Paul zufällig. Auch Wesley und Cody lernen sich kennen, ohne zu ahnen, dass sie Brüder sind. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und schließen Freundschaft. Und während die Jungen immer mehr Zeit miteinander verbringen möchten, entsteht auch zwischen Maddy und Paul eine vorsichtige, unerwartete Nähe.
Was als zufällige Begegnung beginnt, stellt die Erwachsenen vor Fragen, die sich nicht länger aufschieben lassen: Wie viel Wahrheit darf man einem Kind zumuten? Wie lässt sich behutsam mit seiner Vergangenheit umgehen? Und ist es möglich, nach einem Verlust das Herz wieder für einen anderen Menschen zu öffnen?
Mit winterlicher Weihnachtsatmosphäre verbindet „Ein Wiedersehen zu Weihnachten“ die Geschichte zweier Brüder mit einer aufkeimenden Liebe. Der Film erzählt von Familie in all ihren Formen, vom Wunsch nach Zugehörigkeit und davon, dass Ehrlichkeit und Vertrauen neue Verbindungen möglich machen können.

