


Sir David Attenborough reist in dieser 3teiligen Doku-Reihe auf die Galapagos Inseln, um den Geheimnissen der Natur auf die Spur zu kommen. Hunderttausende Jahre lang entwickelte sich das dortige Tier- und Pflanzenreich in Isolation vom übrigen Planeten, so dass ein unvergleichlicher Baukasten der Evolution entstand. Rund 130 Inseln im Herzen des Pazifischen Ozeans. Durch die abgeschiedene Lage vor der Südamerikanischen Küste, bieten die Galapagos Inseln eine ungeahnte Entwicklungsmöglichkeit für Flora und Fauna, die bereits Charles Darwin auf seinen Reisen zum Staunen brachten.
Fast 200 Jahre nach den Forschungen von Charles Darwin, begibt sich der preisgekrönte, britische Naturforscher- und -filmer Sir David Attenborough mit einem Filmteam auf die Vulkaninseln. Regie führte der dreifache Emmy-Gewinner Martin Williams ("IM REICH DER PFANZEN - KINGDOM OF PLANTS"). Entstanden sind einzigartige Aufnahmen und Entdeckungen. Den Fußspuren Charles Darwins folgend, stellt David Attenborough unter anderem steinalte Riesenschildkröten, blutsaugende Finken, in Höhlen hausende Spinnen ohne Augen, possierliche Pinguine, mächtige Seelöwen, majestätische Albatrosse, imposante Hammerhaie und baumhohe Gänseblümchen vor.
Wie ist aus steriler Ödnis einer der facettenreichsten Lebensräume der Welt entstanden?
Seltsame Verhaltensweisen, genetische Innovationssprünge und scharfer Wettbewerb. Folge 2 von GALAPAGOS zeichnet die Inbesitznahme des vielerorts lebensfeindlichen Archipels durch verschiedenste Tier- und Pflanzenarten nach.
David Attenborough veranschaulicht das evolutionäre Prinzip der natürlichen Selektion und wagt einen Blick in die mit Sicherheit aufregende Zukunft dieses biologischen Wunderlands. Hierbei trifft er auf einige der seltenen Tiere des Planeten und verfolgt hautnah das Sterben und die Wiedergeburt der magischen Vulkaninseln.
WISSENSWERTES
David Attenborough feierte am 8. Mai 2021 seinen 95. Geburtstag. Einige Leute, so der frühere BBC-Produzent Brian Leith, meinen, dass David Attenboroughs fünfzigjährige BBC-Karriere mit den zahlreichen Reisen für die Natursendungen ihn zu einem weitgereisten Menschen der Geschichte gemacht habe. Ihm zu Ehren wurden verschiedene Arten benannt, darunter die fossile Fischart Materpiscis attenboroughi, die fleischfressende Pflanze Nepenthes attenboroughii, der Attenborough-Langschnabeligel (Zaglossus attenboroughi), die Spinne Spintharus davidattenboroughi, der Käfer Stenus attenboroughi und die in Südindien 2016 entdeckte Agamen-Art Sitana attenboroughii. Seit 2010 ist er zudem Namensgeber für die Attenborough Strait, eine Meerenge der Bellingshausen-See in der Antarktis.
Zwei Wochen nachdem die TV-Crew die ca. hundertjährige Galapagos-Riesenschildkröte Lonesome George gefilmt hatte, verstarb das berühmte Tier im Juni 2012 als wohl letztes Individuum seiner Unterart.

