


In den 1970er-Jahren wächst in den westlichen Ländern eine Generation heran, die nach Wahrheit, Gemeinschaft und spiritueller Freiheit hungert. Der indische Mystiker Bhagwan Shree Rajneesh, später bekannt als Osho, verspricht genau das: Meditation, Bewusstseinserweiterung und sexuelle Befreiung — in seinem Ashram in Poona. Tausende junger Menschen folgen seinem Ruf.
Der Dokumentarfilm begleitet zwei zentrale Gestalten dieser Bewegung: Sheela Birnstiel, die spätere persönliche Sekretärin des Gurus und Organisatorin der Kommune, und Hugh Milne, der jahrelang als Leibwächter dient. Gemeinsam zeugen sie vom Aufstieg und Fall dieser utopischen Gemeinschaft, vom Aufbau einer Kommune in Indien bis zum Umzug in die Berge Oregons in den USA – und vom langsamen Zerfall ihrer Ideale und Träume.
Aus Archivmaterial, Interviews und Tatsachenberichten entsteht ein eindringliches Porträt: von Hoffnung, Ekstase und spirituellem Aufbruch — und der Macht von blindem Vertrauen, Gruppenzwang und charismatischer Verführung. Der Film wirft die Frage auf: Wann endet Inspiration — und wann beginnt Manipulation?
Eine schonungslose, tiefgründige Doku über Mythos und Wirklichkeit, Spiritualität und Kontrolle, Gemeinschaft und Selbstzerstörung.

