


In HAARIG – HAIRY nähert sich Anka Schmid dem menschlichen Haar als einem überraschend vielschichtigen Spiegel gesellschaftlicher, politischer und persönlicher Fragen. In einer spielerisch-biografischen Erzählweise verwebt der Film Archivmaterial, dokumentarische Beobachtungen und animierte Sequenzen zu einem sinnlichen Essay über Körper, Identität und Ausdruck. Haare erscheinen hier als Körperschmuck und Statement, als Zeichen von Anpassung oder Rebellion, als Medium von Erotik, Kreativität und Zugehörigkeit. Ob Frisur, Rasur oder bewusstes Verwildern – alltägliche Entscheidungen werden zu kulturellen Handlungen mit symbolischer Kraft.
Der Film spannt einen Bogen von individuellen Lebensphasen bis zu historischen Bewegungen, von Kunstaktionen bis zu politischen Protesten. Dabei wird das Haar als Schnittstelle von Natur und Kultur sichtbar – wandelbar, vergänglich und dennoch voller Bedeutung.
HAARIG – HAIRY ist ein humorvoller, nachdenklicher und sinnlicher Filmessay, der dazu einlädt, den eigenen Blick auf den Körper und seine Zeichen neu zu entdecken – mit Staunen, Leichtigkeit und Tiefgang

