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103 Min
Ab 0 Jahren
Japan
1987
deutsch
Ton
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Verlauf

HACHIKO - WAHRE FREUNDSCHAFT WÄHRT EWIG - DAS ORIGINAL

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Filmbeschreibung

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt HACHIKO von einer Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die über den Tod hinausgeht. Der Film ist ein Klassiker und Kinohit aus Japan von Seijirō Kōyama aus dem Jahr 1987 (Hachikō Monogatari ハチ公物語) der neben Einblicke in andere Kulturen auch ein Gefühl für das Wesen von Tieren schenkt, denn HATCHIKO hat seine ganz eigene Persönlichkeit. Er erzählt von der Beziehung zu Mensch und Familie und behandelt Leben und Sterben. Hachiko wurde in Japan zu einer Legende, zu einem Symbol für Treue und Loyalität.

Ein Film für die ganze Familie, der nach dem Anschauen vielleicht etwas Austausch braucht. Er geht tief und ist für jung und alt gleichermaßen passend. Der Film ist Digital Remastered (1080p, DTS 5.1), Bild & Tonqualität wurden ebenfalls überarbeitet. 

Zum Inhalt:

Um dem kleinen Akitawelpen Hachiko ein Leben auf der Straße zu ersparen, nimmt der liebevolle Professor Ueno den kleinen Hund in seine Obhut. Bald schon entwickelt sich zwischen den beiden eine außergewöhnliche Freundschaft. Als ein Schicksalsschlag diese Freundschaft trifft, macht Hachiko sichtbar was zwischen Mensch und Tier möglich ist.

“Eine wunderbar ruhige tierische Liebesgeschichte ohne Schnörkel und Gefühlsduselei." ~ kinderfilmblog.de

"…ein ergreifendes Werk über die Treue zwischen dem Mensch und seinem Haustier, sogar über den Tod hinaus." ~ moviemaze.de

“ Ein wunderbarer Familienfilm der sogar die Werke von Disney in den Schatten stellt." ~ moviecops.ch

 

HINTERGRUND

Hachikō wurde am 10. November 1923 in Ōdate in der Präfektur Akita geboren. 1924 nahm ihn Hidesaburō Ueno, ein Professor an der Kaiserlichen Universität Tokio, als sein Haustier mit nach Shibuya, Tokio. Von da an holte der Hund sein Herrchen jeden Tag, wenn dieser von der Universität zurückkam, am Bahnhof Shibuya ab.

Dies setzte er unbeirrt fort, auch nachdem der Professor am 21. Mai 1925 während einer Vorlesung einer Hirnblutung erlegen war, und zwar täglich bis zu seinem eigenen Tod zehn Jahre später. Hachikō war nach Professor Uenos Tod zu in der Stadt lebenden Verwandten gegeben worden, von dort aber ausgerissen und weiterhin täglich zu einer festen Zeit zum Bahnhof gekommen, um auf sein Herrchen zu warten. Schließlich hatte Kikuzaburō Kobayashi, der frühere Gärtner von Professor Ueno, der in der Nähe des Bahnhofs wohnte, Hachikōs Pflege übernommen.

Während Hachikō in den ersten Jahren auf dem Bahnhofsgelände eher als Störenfried betrachtet und nur stillschweigend geduldet wurde, richtete ihm 1928 ein neuer Bahnhofsvorsteher sogar eine kleine Ruhemöglichkeit ein. Im gleichen Jahr erkannte ein früherer Student von Professor Ueno, der eine Forschungsarbeit über Akita-Hunde durchführte, den Hund zufällig wieder. Als er herausfand, dass Hachikō einer von nur noch etwa 30 reinrassigen Akita-Hunden war, begann er sich näher für Hachikōs Geschichte zu interessieren und schrieb mehrere Artikel darüber. 1932 machte die Veröffentlichung eines dieser Artikel in einer Tokioter Zeitung Hachikō in ganz Japan bekannt, und er wurde schon zu Lebzeiten zum Inbegriff des treuen Hundes. Die Achtung vor Hachikō fand ihren Höhepunkt in der Errichtung einer Bronzestatue an der Westseite des Bahnhofs im Jahr 1934, deren Einweihungszeremonie auch Hachikō beiwohnte.

Als Hachikō am 8. März 1935 tot in einer Straße in Shibuya gefunden wurde, meldeten die Medien landesweit seinen Tod. Untersuchungen im Jahr 2011 durch ein Forscherteam der Universität Tokio ergaben, dass Hachikō neben starker Filariose auch an Lungen- und Herzkrebs gelitten hatte. Jede dieser Erkrankungen kann die Ursache für seinen Tod gewesen sein. Sein Körper befindet sich heute präpariert im Nationalmuseum der Naturwissenschaften im Tokioter Bezirk Ueno.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Hachikō-Statue aufgrund der herrschenden Kupferknappheit eingeschmolzen. Nach dem Krieg wurde Andō Takeshi, Sohn des mittlerweile verstorbenen Schöpfers der Originalstatue, mit der Anfertigung einer neuen Fassung beauftragt, die im August 1948 am früheren Platz aufgestellt wurde. Eine ähnliche Statue steht in der Präfektur Akita vor dem Bahnhof von Ōdate, Hachikōs Geburtsort.

Die Tokioter Hachikō-Statue ist der beliebteste Treffpunkt für Verabredungen am Bahnhof Shibuya. Der westliche Bahnhofsausgang, an dem Hachikō immer gewartet hatte, heißt offiziell Hachikō Exit. Er führt zur Diagonalquere zwischen der Bahnhofsstraße und der Einkaufsstraße Center-gai, eine der bekanntesten Straßenkreuzungen der Welt.

2003 wurde die Minibus-Linie Hachikō bus eingerichtet, die bis heute aus vier Linien besteht und deren Busse mit Hachikō-Zeichnungen geschmückt sind.

Zum 80. Todestag von Hachikō ließ die Universität Tokio eine Bronzestatue errichten, die den aufgeregt springenden Hachikō zusammen mit seinem von der Arbeit zurückkehrenden Besitzer Hidesaburō zeigt. (Textquelle: Artikel 'Hachikō' auf wikipedia.org)

 

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