


Im Herzen eines jeden Menschen ist die Sehnsucht nach Unendlichkeit, Unsterblichkeit, bedingungsloser Liebe und Freiheit von Leid eingeschrieben. Das Streben nach einem paradiesischen, göttlichen Zustand also. Paradoxerweise ist es genau das, was die Transhumanisten auch wollen. Das Leben ist ihrer Meinung nach begrenzt, fehlerhaft und mangelhaft, also von einem defizitären Menschenbild geprägt. Statt die großen enschlichen Fragen und Widersprüche geistig im Einklang mit der Natur zu lösen und zu transzendieren, versuchen die liberalen Materialisten ausschließlich das Außen zu optimieren und die menschlichen Probleme mit technischen Lösungen auszuradieren. Durch diesen Zugang reduzieren sie den Menschen dann aber automatisch auch zur reinen Materie, zur reinen Natur ohne geistige Attribute wodurch sein Wesen getötet wird. Denn was gleich mit stirbt ist nichts weniger als die Seele, der Geist, das Schöne, die wahre Kultur, die Liebe, das Heilige, mit andere Worten - der Mensch!
Der Film macht vor allem die ideologischen Konzepte hinter dem Streben in eine technisierte, digitalisierte und transhumane Welt deutlich und betrachtet die Gefahren der geistigen Entwicklung im Abendland. Ist diese eine Himmelfahrt ins Nichts? Und ist das wünschenswert?

