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94 Min
Ab 6 Jahren
Deutschland
2015
original mit UT
Ton
UT: Deutsch, Englisch
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Verlauf

LA BUENA VIDA - DAS GUTE LEBEN

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Filmbeschreibung

Im Norden Kolumbiens lebte die Dorfgemeinschaft von Tamaquito über Generationen hinweg im Einklang mit der Natur. Jagd, Fischfang, Ackerbau und ein starkes soziales Gefüge prägten das Leben des indigenen Volkes der Wayúu. Doch dieses Gleichgewicht gerät ins Wanken, als eines der größten Steinkohleabbaugebiete der Welt immer weiter in ihr Land vordringt. Der Dokumentarfilm begleitet die Bewohner von Tamaquito während ihres Kampfes gegen die erzwungene Umsiedlung durch internationale Rohstoffkonzerne. Versprochen werden Fortschritt, neue Häuser und bessere Lebensbedingungen – doch zwischen Zusagen und Realität klafft eine schmerzhafte Lücke. Während die Konzerne von Wachstum und Wohlstand sprechen, verlieren die Menschen ihre Lebensgrundlage. Ohne Off-Kommentar oder erklärende Interviews lässt der Film die Betroffenen selbst sprechen. Ruhige, eindringliche Bilder zeigen den Alltag der Dorfgemeinschaft, ihre Versammlungen, ihre Zweifel und ihren Widerstand. Im Zentrum steht Jairo Fuentes, der junge Sprecher des Dorfes, der schließlich bis nach Europa reist, um die Verantwortlichen mit den gebrochenen Versprechen zu konfrontieren.

 

„La buena vida – Das gute Leben“ macht sichtbar, wie eng unser Energieverbrauch mit dem Schicksal anderer verbunden ist. Der Film stellt eine einfache, aber unbequeme Frage: Für wen ist unser Wohlstand möglich – und zu welchem Preis?

 


Ausgezeichnet mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW). In ihrer Jury-Begründung heißt es unter anderem:

„Der Dokumentarfilm porträtiert den Kampf einer indigenen Dorfgemeinschaft um angestammte Daseinsrechte und den Erhalt ihrer Lebensform im Norden von Kolumbien. (…) Der einfühlsame Dokumentarfilm verzichtet dabei auf Voice-Over und erklärt die Zusammenhänge aus ihrer aktuellen Geschichte heraus. Mitfühlend begleitet er die Gemeinde und ihren Anführer Jairo Fuentes bei dem unausweichlichen Prozess ihrer Umsiedlung. Die Kamera ist mit dabei, wenn die Dorfbewohner sich versammeln, um Strategien im Kampf gegen ihre drohende Vertreibung zu diskutieren, oder wenn sich ihr Anführer mit den „Ältesten“ berät, um friedliche Lösungen im ungleichen Interessenkonflikt zu finden. (…) Der berührende Dokumentarfilm ergreift Partei, indem er seine Akteure begleitet und für sich sprechen lässt. So gelingt es Jens Schanze, das politisch brisante Vorgehen eines internationalen Kohlekonzerns gegen die indigene Bevölkerung Kolumbiens öffentlich zu machen und anzuklagen.“

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