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Absolut Visionaer
97 Min
Ab 0 Jahren
USA
2018
deutsch
Ton
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Verlauf

LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL

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Filmbeschreibung

Rhiannon ist 16 und muss sich mit den alltäglichen Widrigkeiten des Teenager-Lebens herumschlagen: Liebeskummer, Unsicherheit, Gefühlschaos. Doch dann verliebt sich das Mädchen in eine mysteriöse Seele namens „A“, die zufälligerweise im Körper ihres Freundes Justin landet. „A“ bewohnt jeden Tag einen anderen Körper eines 16-jährigen Jungen oder Mädchens, was es für Rhiannon sehr schwierig macht, sie wiederzufinden. Doch die beiden spüren eine einzigartige Verbindung zueinander und versuchen mit aller Kraft, sich nicht zu verlieren. Je stärker ihre Liebe zueinander wird, desto mehr spüren sie die unmittelbare Herausforderung, die „A“s täglicher Körper­wechsel mit sich bringt. So stellt ihre einzigartige Liebe Rhiannon und „A“ vor eine der schwierigsten Entscheidungen, die sie je in ihrem Leben treffen mussten.

Nach dem internationalen Bestseller von David Levithan, der 2015 den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat!

Ausgezeichnet mit dem "Prädikat besonders wertvoll" von der Deutschen Filmbewertung und Medienbewertung FBW, die dazu unter anderem schreibt: „Basierend auf dem gleichnamigen Roman von David Levithan gelingt Regisseur Michael Sucsy ein bemerkenswerter Liebesfilm, der insbesondere auch (aber keineswegs ausschließlich) für ein jugendliches Publikum zu empfehlen ist. Erzählt wird die Liebe der 16-jährigen Rihannon zu “A“, einer Seele, die in keinem eigenen Körper geboren wurde, sondern deren Schicksal darin besteht, täglich in einem anderen aufzuwachen. Was nach einer paranormalen Romanze à la “Twilight“ klingt, entpuppt sich als ein auf erstaunliche Weise geerdeter Liebesfilm. Michael Sucsy zeigt sich in keiner Weise interessiert am Fantasy-Aspekt der Geschichte, die sich zweifelsohne mit großem Effektaufwand ausschlachten ließe. Vielmehr siedelt er den Film so gekonnt im Alltag der jugendlichen Protagonisten an, dass das paranormale Moment vom Zuschauer schnell als gegeben akzeptiert wird. Und so bleibt viel Raum für die in dieser Grundidee verborgenen Botschaften, sich nachhaltig zu entfalten.
Zum Beispiel, dass es beim Menschen nur auf die inneren Werte ankommt. Denn Rihannon liebt “A“ganz unabhängig von seinem täglich wechselnden Aussehen – und auch unabhängig von seinem wechselnden Geschlecht. Als Frau küsst sie “A“ genauso gerne wie als Mann, mehr noch bleibt eine Geschlechtsspezifizierung von “A“ ausdrücklich komplett aus. Damit berührt der Film immer wieder auf erstaunlich unaufdringliche Art Themen rund um Homosexualität, Geschlechtslosigkeit oder Transgender und zeigt in seiner leisen, unaufgeregten Art ganz allgemein, dass alle Menschen verschieden sind und das auch sein dürfen."

 
 

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