


Nach einem atomaren Angriff erwachen Mia und Kai in einem abgelegenen Bunker. Was als Versuch beginnt, die neue Situation gemeinsam zu meistern, entwickelt sich zu einer intensiven Reise durch innere Abgründe und unausgesprochene Sehnsüchte. Enge, Isolation und die Ungewissheit über die Außenwelt legen Schichten offen, die die beiden lange verdrängt haben.
Während Realität, Erinnerung und Traum ineinanderfließen, entsteht ein atmosphärisches Psychodrama über Angst, Vertrauen und das Bedürfnis nach Verbundenheit. „Lisbeth, mein Lisbeth“ erzählt in kontemplanen Bildern, wie fragile Beziehungen unter extremem Druck zerfallen oder auf unerwartete Weise neue Tiefe gewinnen können. Ein leises, vielschichtiges Kammerspiel, das emotional nachhallt und existenzielle Fragen stellt: Wer sind wir, wenn die Welt über uns zusammenbricht – und was bleibt von uns zurück?

