


Conny führt ein scheinbar erfülltes Leben. Ihr Fahrradverleih mit kleiner Werkstatt läuft gut, sie lebt in einer liebevollen Beziehung mit ihrem Freund Frank – und ist schwanger. Doch ein Teil ihrer Vergangenheit holt sie ein: Vor vielen Jahren, selbst noch sehr jung, gab sie ihren Sohn zur Adoption frei. Seitdem hat sie den Gedanken an eine eigene Familie verdrängt.
Als Frank die Adoptiveltern ausfindig macht, kann Conny ihre Neugier nicht unterdrücken. Heimlich beginnt sie, am Leben ihres Sohnes teilzunehmen. Der Junge heißt heute Alexander, ist 16 Jahre alt und begeistert sich leidenschaftlich für den Radsport. Ohne zu wissen, wer Conny wirklich ist, fühlt er sich zunehmend zu ihr hingezogen.
Was als vorsichtige Annäherung beginnt, entwickelt sich zu einer emotional hochsensiblen Situation, die alle Beteiligten an ihre moralischen und persönlichen Grenzen bringt. MEIN WEG ZU DIR HEISST LIEBE erzählt eindringlich von verdrängter Schuld, unerfüllter Sehnsucht und der Frage, ob Wahrheit immer heilend wirkt – oder auch zerstören kann.

