


Die dreiteilige Doku-Serie entführt den Zuschauer in die Welt des größten Regenwaldes der Erde. In eine Region, die den ersten Europäern, die sie betraten, Furcht einflößte. Für sie war der Amazonas eine „Grüne Hölle“, ein unheilvoller Ort voller giftiger Pflanzen und gefährlicher Tiere. Heute weiß man, wie artenreich und einmalig das Gebiet ist, welch wichtige Rolle es für das Weltklima spielt und, dass sich viele bislang unentdeckte Rohstoffe für z.B. Arzneien in den Pflanzen verbergen. Drei Jahre verbrachte das Produktionsteam am Amazonas. Auf einer Fläche, etwa 20mal so groß wie Deutschland, legten sie tausende Kilometer zu Fuß, in Booten, in Flugzeugen oder Helikoptern zurück. Sie wagten sich in weit entlegene Regionen, erklommen die Wipfel von Urwaldriesen und tauchten zwischen überfluteten Baumkronen. Die Mühe lohnte sich – aufwändige Zeitlupen, stabilisierte Flugaufnahmen, Unterwasser- und Makroshots sowie Kranfahrten lieferten 400 Stunden Naturfilmmaterial in HD Qualität, darunter einzigartige Aufnahmen und spektakuläres, nie zuvor gefilmtes Tierverhalten.
Aus der Reihe Expedition ins Tierreich
Ein grüner Ozean, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich. Gewaltige Baumriesen überragen jedes Lebewesen und, unter den üppigen Kronen verborgen, eine Welt voller Gefahren – so erscheint den ersten Europäern der Regenwald am Amazonas lange Zeit. Sie prägen das Bild von der „Grünen Hölle“, in der giftige Tiere und Pflanzen menschlichem Leben feindlich gegenüberstehen.
Der Amazonas Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Sie gehen ungewöhnliche Allianzen ein und sind auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Was spielt sich hinter der grünen Kulisse ab – was ist das Erfolgsgeheimnis des Regenwaldes?
Der Regenwald ist wichtig für das Weltklima, seine Existenz jedoch bedroht. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden Tag für Tag gerodet und abgebrannt. Aber nur zwei Prozent der gerodeten Bäume werden überhaupt weiterverarbeitet und genutzt.

