


Willy Merkl scheiterte 1934 mit seiner Forschungsreise am Nanga Parbat. Insgesamt 31 Menschen ließen an diesem Berg schon ihr Leben. Er ist ein Massengrab, der Nanga Parbat, der immer noch unbezwungene Gipfel des Himalajas. Sein Halbbruder, der Arzt Dr. Karl M. Herligkoffer fühlte sich dazu berufen das Werk Merkls zu vollenden und startet im Sommer 1953 die ‚Deutsch- Österreichische Willy Merkl- Gedächtnisexpedition‘ und nahm die große Herausforderung, die Besteigung des Achttausender, an. Der lauernde Tod in der weißen Wand ist für sie keine Warnung. Übermächtige Naturgewalten machen den Aufstieg zur Hölle. Gewitterstürme und Schneelawinen zwingen die Männer, die immer gefährlicher werdene Expedition einzustellen. Nur einer weigert sich seinen kühnen Traum aufzugeben. Mit Mut und Entschlossenheit kämpft er um seinen eigenen Sieg. Die Rede ist von dem Tiroler Hermann Buhl der mit von der Partie war und der, trotzdem er sich nicht an Vorgaben hielt, eigenmächtige Entscheidungen traf und ein umstrittenes Medikament (Pervitin) einnahm um künstliche Sauerstoffzufuhr zu vermeiden, in einem wahnwitzigen Alleingang gelang den Nanga Parbat zu bezwingen. Auch dadurch wurde Buhl zum größten Bergsteiger seiner Generation.

