


Umweltaktivist und Dokumentarfilmer Rob Stewart begab sich für diesen Folgefilm von SHARKWATER erneut auf eine gefährliche Mission, bei der einmal mehr deutlich wurde, was mit uns und unserem Ökosystem passieren wird, wenn die rücksichtslose Tötung von Haien aus Profitgier weiter voranschreitet.
Von Westafrika, Spanien, Panama, Costa Rica und Frankreich bis nach Kalifornien taucht dieser Film in die oft gewalttätige Unterwelt der illegalen Haiflossenindustrie ein. Hai-Finning ist immer noch weit verbreitet, nach wie vor wird Haiflossensuppe konsumiert, und gefährdete Haie werden mittlerweile auch zur Herstellung von Konsumgütern verwendet. Rob Stewarts Mission ist es, die Haie und Ozeane zu retten, bevor es zu spät ist.
ROB STEWART'S TOD
Ende Januar 2017 begab sich Stewart zusammen mit einer Crew und dem erfahrenen Tauchlehrer Peter Sotis auf einen Trip zum Alligator Reef, um Aufnahmen für seinen neuen Film Sharkwater: Extinction anzufertigen. Nach zwei erfolgreichen Tauchgängen mit einem Kreislauftauchgerät, an dem Stewart keine Erfahrungen besaß, tauchte zunächst Sotis und kurze Zeit später Stewart ein drittes Mal auf. Sotis begab sich zuerst an Bord des Schiffs, wo er kollabierte und von der Crew mit Sauerstoff versorgt wurde. Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, fiel auf, dass Stewart verschwunden war. Eine sofort eingeleitete, großangelegte Suchaktion, bei der auch Hubschrauber, ein Flugzeug und ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeugzum Einsatz kamen, blieb erfolglos. Am 3. Februar um 16.30 Uhr Ortszeit, knapp 72 Stunden nach seinem Verschwinden, wurde die Suche beendet. Wenige Minuten später fand ein Tauchteam seine Leiche am Meeresboden, 90 Meter von seiner letzten bekannten Position in 65 Metern Tiefe.

