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Harter Toback
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161 Min
Ab 18 Jahren
Österreich
2017
deutsch
Ton
UT: Deutsch & Englisch
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Verlauf

THE MORGENSTERN & BOYD TRILOGIE

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Filmbeschreibung

Für den bislang erfolglosen Filmregisseur Fritz Aigner scheint sich endlich eine Tür zu öffnen: Sein Werk „The Meadow“ erregt bei den Filmfestspielen von Venedig unerwartet Aufmerksamkeit. Ein namhafter Produzent beauftragt ihn mit einer Fortsetzung. Doch was als Chance auf den großen Durchbruch beginnt, entwickelt sich während der Dreharbeiten zu einem Fiasko.

Während Aigners Größenwahn wächst, stellt sich seine gesamte Filmcrew gegen ihn. Zugleich begegnet er Morgenstern und Boyd, den Gegenspielern seiner eigenen Fiktion. Die beiden ziehen ihn in einen Strudel aus sexuellen Obsessionen und Allmachtsfantasien. Der Filmemacher verliert die Kontrolle über seine Schöpfung. Bald steht weit mehr auf dem Spiel als das Gelingen seines nächsten Films.

THE MORGENSTERN & BOYD TRILOGIE erzählt diese Geschichte in drei miteinander verschränkten Teilen. Den Auftakt bildet „The Meadow“, ein barockes Gothic-Drama über die Schönheit und den Verfall des Lebens. Der mittlere Teil folgt dem Regisseur bei der Arbeit an dessen Fortsetzung und macht ihn selbst zur tragischen Figur. Im dritten Teil ist schließlich diese Fortsetzung zu sehen: „The Carol Singers“, ein opulentes Märchen über unbefleckte Empfängnis und Unsterblichkeit. Die Filme im Film und ihre fiktionale Entstehungsgeschichte greifen ineinander; die Grenze zwischen dem Schöpfer und seinen Figuren gerät ins Wanken.

Fritz Aigner und Andreas Kaltenböck verbinden experimentelles Kino mit einer düsteren Satire auf das Filmemachen. Jacques Bush und Marino Acapulco verkörpern Boyd und Morgenstern und verantworten zugleich die Musik. Künstlerischer Ehrgeiz, Machtfantasien und das drohende Scheitern stehen im Mittelpunkt einer Trilogie, die bewusst mit gewohnten Erzählformen bricht. Ein Film für Zuschauer, die sich auf eigenwillige Bildwelten und die Abgründe künstlerischen Schaffens einlassen möchten.

2019 wurde die Trilogie beim Hermetic Film Festival mit dem „Best Picture – Mercure Award“ ausgezeichnet.

 

"Eine bitterböse Satire auf das Filmemachen und zugleich ein radikales Plädoyer für die Freiheit der Künste und deren individuelle Ausdrucksformen." (Ruth Grabner, Transworld)

 

„Die sexuelle Lust des Films hat mich so fest aufgestachelt, dass ich ganz in einen de Sade – Rausch geriet.“ (Hermes Phettberg)

 

„Ein Brückenschlag zwischen der Zeit Kubins und Kokoschkas und der Gegenwart des digitalen Kinos.“ (Heinz Wittenbrink, Am Glacis)

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