

Der 11-jährige Themba lebt mit seiner Mutter und seiner jüngeren Schwester in armen Verhältnissen in einem kleinen Dorf im ländlichen Südafrika. Themba lebt zusammen mit seiner Mutter Mandisa und Schwester Nomtha in bescheidenen Verhältnissen – der Vater wird vermisst. Seine große Leidenschaft gilt dem Fußball: Er nutzt jede Gelegenheit, um mit seinem besten Freund Sipho zu kicken und den Vorbildern nachzueifern. Sein größter Traum ist es, eines Tages für die südafrikanische Fußball-Nationalmannschaft zu spielen. Doch der großen Fußballer-Karriere stehen zunächst nicht nur Armut, sondern auch AIDS im Wege …
Der Traum bekommt menschliches Gesicht, als Themba bei einem Turnier von einem Talentscout entdeckt wird. Doch der Alltag und die persönlichen Tragödien machen ihm zu schaffen: Seine Mutter verliert den Job und muss nach Kapstadt ziehen, wo sie in einer prekäreren Umgebung zurückbleiben muss. Themba und Nomtha geraten in die Obhut eines vermeintlichen Verwandten, der sich als gefährlich entpuppt. Themba verhindert einen Übergriff auf seine Schwester – wird aber selbst Opfer und schwer traumatisiert. Als Themba sich dann auch noch mit HIV infiziert, geraten seine Träume und Zukunftsszenarien ins Wanken. Der Film verwebt auf eindrückliche Weise Leid, Verlust und soziale Härte mit dem unzerstörbaren Willen eines Jungen, der mit seinem Fußball nicht nur Tore, sondern auch neue Lebensperspektiven erzielt.
Regisseurin Stefanie Sycholt, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Lutz van Dijk, hat ein bewegendes Familien- und Sozialdrama geschaffen, das 2010 u. a. mit dem UNICEF-Preis beim Zanzibar International Film Festival ausgezeichnet wurde. Ein Film voller Herz, Wahrheit und Mut – der zeigt, dass selbst in dunklen Zeiten der Glaube an sich selbst und die Kraft von Freundschaft und Passion Wege öffnen kann.

