


Deutschland, 1946. Hunger, Trümmer, heimkehrende Soldaten. Charlotte ist schwanger, aber ihr geliebter Heimkehrer will weder sie noch sein Kind. Um ihn für sich zu gewinnen und der drohenden Schande zu entgehen, schreibt sie sich für den „Fräuleinkurs“ der Schauspielerin Gloria Deven ein, die im Faschismus ein aufstrebendes Filmsternchen war und nun Arbeitsverbot hat. Doch Gloria mit ihrem gnadenlosen Unterricht ist nicht daran interessiert, die im Krieg unnötig gewordene Koketterie der Mädchen wiederzubeleben. Stattdessen erweckt sie in Lotte die Sehnsucht nach etwas, das ihr zu lange schon verwehrt wird: Freiheit.
„Trümmermädchen – Die Geschichte der Charlotte Schumann“ erzählt in intensiven, außergewöhnlichen Bildern von der Selbstermächtigung junger Frauen vor dem Hintergrund der Ruinen des 2. Weltkriegs und ist ein flammendes Plädoyer für Zusammenhalt und Schwesternschaft.
REGIEKOMMENTAR
“Wir vom Team und Cast sind dankbar, dass wir diesen Film weitgehend ohne redaktionelle Einflüsse herstellen konnten. Nur so war in jedem Department freies Arbeiten ohne Rücksicht auf Verluste möglich, wollten wir schließlich einen Kinofilm produzieren, der radikal und kompromisslos hinterfragt, ob wir wirklich so viel weiter sind mit dem Patriarchat und/oder faschistischen Strukturen seit 1946. Dies ist gelungen, denke ich.
„Trümmermädchen – Die Geschichte der Charlotte Schumann“ wird provozieren und polarisieren und vor allem, immer bestens unterhalten.”

