


Auf einer bildstarken Reise um den Globus entdeckt die Dokumentation „Wälder unserer Erde“ den faszinierenden Lebensraum Wald. Der Wald ist wie ein Organismus, uralt und voller Mechanismen. Seine Pflanzen brauchen Wasser und sind temperaturabhängig. Trotzdem überlebt er an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Wie schafft er es, sich auch an widrigste Bedingungen anzupassen?
Wald ist nicht gleich Wald. Die meisten Europäer kennen heute nur noch den menschengemachten Forst. Doch Wald hat vielfältige Erscheinungsformen und meistert die Herausforderungen unterschiedlicher Lebensräume - vom Nordwald in Skandinavien bis zum Mangrovenwald in der Karibik.
In einem Wald herrschen viele Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. Das Zusammenleben ist eine Symbiose: Der Wald kann nicht ohne Tiere, viele Tiere können nicht ohne den Wald. Für den Menschen hat der Wald eine so große Bedeutung, dass er ihn schon immer mystifiziert hat. Jeder Typ Wald hat seine eigene Strategie, wie er mit den Lebensumständen umgeht. Er reagiert nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig. Was passiert, wenn ein Wald ertrinkt, wenn er kein Wasser bekommt oder die Temperaturen nur wenige Monate im Jahr über null Grad liegen?
"Wälder unserer Erde" legt verblüffende Überlebensstrategien und Phänomene der Wälder weltweit unter sehr unterschiedlichen Umweltbedingungen und in Wechselwirkung mit faszinierenden Tieren offen. Der Film zeigt atemberaubende Aufnahmen von spannendem Tierverhalten und großen Landschaften. Seine Erzählung spannt den Bogen von vertrauten Wäldern und Tieren hin zu exotischen Vorkommen. - Vom preisgekrönten Fernsehautor und Naturfilmer Heiko De Groot ("Amerikas Naturwunder", "Im Bann der Jahreszeiten").

