


Hunde und Katzen sind seit Jahrhunderten stille Begleiter der Menschheitsgeschichte – und ebenso der Kunst. Als Symbole für Wildheit und Domestizierung, Erotik und Loyalität, Macht und Intimität verraten sie viel über das sich wandelnde Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Kultur. Der Film lädt zu einem spielerischen, klugen Streifzug durch 500 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte ein. Mit frischem Blick auf Werke bekannter und vergessener Künstler und Künstlerinnen verfolgt er die Transformation der Vierbeiner: vom Nutztier über das Prestigeobjekt bis hin zum heutigen häuslichen Gefährten. In humorvollen Inszenierungen, scharfsinnigen Kommentaren und sinnlichen Bildkompositionen entsteht eine ebenso unterhaltsame wie tiefgründige Erzählung. Dabei geht es nicht nur um Tiere in der Kunst, sondern um das Menschliche, das sich in ihnen spiegelt – unsere Sehnsüchte, Projektionen und unser Verhältnis zur Natur. Ein intelligenter, poetischer Dokumentarfilm, der Kunstgeschichte neu erzählt – leichtfüßig, überraschend und mit feinem Gespür für Zwischentöne.

