


Kate und Chris Lockhart sind eineiige Zwillingsschwestern, doch ihr Alltag könnte kaum unterschiedlicher sein. Ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter treffen sie sich vor Weihnachten zu einem gemeinsamen Essen. Beide sind mit ihrem eigenen Leben unzufrieden und blicken mit Neugier und einer Portion Neid auf das, was die andere scheinbar hat. Aus einer spontanen Idee wird ein ungewöhnliches Experiment: Bis Weihnachten tauschen sie ihre Rollen.
Kate übernimmt den Alltag ihrer Schwester an der Schule und die damit verbundenen Weihnachtsvorbereitungen, während Chris in Kates Bürowelt eintaucht. Gleichzeitig müssen beide die Festveranstaltungen der jeweils anderen organisieren. Was zunächst wie eine Gelegenheit wirkt, dem eigenen Stress zu entkommen, wird schnell zur Herausforderung. Gewohnheiten, Beziehungen und Erwartungen lassen sich eben nicht einfach mitwechseln.
Je länger der Tausch dauert, desto deutlicher merken die Schwestern, dass die vermeintlich grünere Seite ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt. Neue Begegnungen bringen zusätzliche Bewegung in ihre Pläne – zumal Kate und Chris sich eigentlich vorgenommen haben, romantische Verwicklungen außen vor zu lassen. Während sie versuchen, in der Rolle der jeweils anderen nicht aufzufallen, gewinnen sie zugleich einen ungewohnten Blick auf Familie, Arbeit, Liebe und die Dinge, die sie bisher für selbstverständlich gehalten haben.
ZWEI HERZEN ZU WEIHNACHTEN erzählt seine Weihnachtsgeschichte als warmherzige Verwechslungsgeschichte über zwei Schwestern, die ausgerechnet durch den Rollentausch wieder genauer auf das eigene Leben schauen. Zwischen festlicher Atmosphäre, familiären Beziehungen und leisen romantischen Momenten steht dabei vor allem die Frage im Mittelpunkt, ob das Leben der anderen wirklich besser ist – oder ob ein Perspektivwechsel helfen kann, das Eigene neu zu sehen.

